Freitag, 23.08.2019 03:31 Uhr

Mit Netzen gegen gefürchtete Kirschessigfliege

Verantwortlicher Autor: Julius Kühn-Institut ,Dr. Gerlinde Nachtigall Quedlinburg, 22.05.2019, 10:08 Uhr
Presse-Ressort von: leonardwuest.en-a.ch Bericht 3812x gelesen

Quedlinburg [ENA] Animiertes YouTube-Video zeigt Sinn und Zweck Die invasive Kirschessigfliege ist bei Obstbauern gefürchtet. Das Demonstrationsvorhaben „Einnetzen von Obstkulturen zum Schutz gegen die Kirschessigfliege“ zeigt alternative Bekämpfung auf. Die Pracht weißblühender Kirschbäume geht zu Ende. Jetzt setzen die befruchteten weissen Blüten ihre begehrten gut schmeckenden Früchte an.

In vielen Kirschanbaugebieten Deutschlands werden die Anlagen derzeit mit engmaschigen Netzen versehen. Seit einigen Jahren sorgt die ursprünglich aus Asien stammende Kirschessigfliege, Drosophila suzukii, in Europa für große Probleme. Der winzige Schädling legt seine Eier in viele weichschalige Früchte, vor allem Kirschen, Brombeeren, Himbeeren und Heidelbeeren. Die daraus schlüpfenden Larven zerfressen die Früchte. Sie entwickeln sich extrem rasch. Die Folge: bereits nach zwei bis drei Tagen zerfallen die Früchte und sind ungenießbar.

You Tube Video erstellen lassen

Wissenschaftler/innen des Julius Kühn-Instituts (JKI) haben im Rahmen eines mit zahlreichen Erwerbsobstbauern durchgeführten Demonstrationsvorhabens ein animiertes informatives dreiminütiges YouTube- Video erstellen lassen. Es erläutert, warum das Einnetzen die bisher beste – wenn auch teure - alternative Bekämpfungsmöglichkeit in den betroffenen Obstkulturen ist, um die Ernte von Kirschen und weiteren gefährdeten Früchten sicherzustellen. Spaziergänger werden gebeten, die Netze weder zu beschädigen noch anzuheben, denn die kleinen Fliegen nutzen jede Möglichkeit, zu den Früchten zu gelangen um dort ihre Eier abzulegen.

Wissenschaftler/innen des Julius Kühn-Instituts (JKI) haben im Rahmen eines mit zahlreichen Erwerbsobstbauern durchgeführten Demonstrationsvorhabens ein animiertes informatives dreiminütiges YouTube- Video erstellen lassen. Es erläutert, warum das Einnetzen die bisher beste – wenn auch teure - alternative Bekämpfungsmöglichkeit in den betroffenen Obstkulturen ist, um die Ernte von Kirschen und weiteren gefährdeten Früchten sicherzustellen. Spaziergänger werden gebeten, die Netze weder zu beschädigen noch anzuheben, denn die kleinen Fliegen nutzen jede Möglichkeit, zu den Früchten zu gelangen um dort ihre Eier abzulegen

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