Freitag, 23.08.2019 02:28 Uhr

Ein Haus mit Leben

Verantwortlicher Autor: Walter Vymyslicky Orth/Donau, 14.02.2019, 11:43 Uhr
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Ein Haus für behinderte Menschen
Ein Haus für behinderte Menschen  Bild: Haus mit Leben

Orth/Donau [ENA] Ein Traum wird wahr - der Verein „Haus mit Leben“ wird ab 2019 ein Wohnhaus für behinderte MitbürgerInnen bauen und dann auch betreiben. Mit dem „Haus mit Leben“ verfolgt man in Orth/Donau ein ehrgeiziges Projekt. In ihm sollen Menschen mit Behinderung rund um die Uhr von Angehörigen betreut werden.

Das Team um Initiator Ronald Pelikan, Obfrau Elisabeth Kovacs und Ihrer Stellvertreterin Maria Wambach gelang es mit viel Engagement, Hingabe und vor allem Durchhaltevermögen schon einige Herausforderungen für das Projekt zu meistern und damit den Erfolg dieses Projektes in greifbare Nähe zu rücken. Sie wollen einen Ort schaffen, wo geistig und körperlich behinderte Menschen ein neues Zuhause finden. Als eine der Besonderheiten plant man ein aktives Mitgestalten des Alltages durch Angehörige und Ehrenamtliche.

„Das Angebot richtet sich an Menschen mit geistig und körperlicher Behinderung der Pflegestufe 1 bis 7, die auch außerhalb ihrer vertrauten Familie leben wollen. „Wir werden für diese Menschen eine ganz besondere Wohnmöglichkeit mitten in der Natur schaffen. Egal ob Du uns tatkräftig oder finanziell unterstützen willst. Erzähl auf jeden Fall vielen Menschen von unserem Projekt. Für Ihre Spende haben wir bei der Raiffeisen-Kasse Orth an der Donau folgendes Konto eingerichtet: IBAN AT92 3261 4000 0003 2508“, appelliert Pelikan an alle mitzuhelfen. Dieser Tage wird sich entscheiden wo man das „Haus mit Leben“ bauen wird. Mögliche Grundstücke gibt es schon.

Seit drei Jahren sammelt der Verein deshalb Geld. Auch die anderen 46 Vereine im Ort haben mit verschiedenen Veranstaltungen immer wieder mitgeholfen, so sind bereits 114.000 Euro zusammengekommen. Vereinsobfrau Elisabeth Kovacs hat drei Kinder. Ihre Tochter Diana ist behindert - und das Letzte, was ihre Mutter will, ist, sie an einer anderen Stelle unterzubringen. „Es wäre schade, sie irgendwo anders hinzuschicken, weil sie hier in der Gemeinde aufgewachsen ist. Und was ist, wenn ich einmal alt bin und nicht mehr Autofahren kann - wie komme ich dann zu ihr? Das ist der Beweggrund, warum wir es unbedingt hier in der Ortschaft bauen wollen“, begründet sie ihr großes Engagement.

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