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Gölä 20 Jahre Jubiläums-Show

Verantwortlicher Autor: Léonard Wüst Zürich, 04.12.2018, 11:44 Uhr
Presse-Ressort von: leonardwuest.en-a.ch Bericht 4046x gelesen
Gölä im Hallenstadion
Gölä im Hallenstadion   Bild: Ruedy Hollenwäger, Sursee

Zürich [ENA] Gölä 20 Jahre Jubiläums-Show, Hallenstadion Zürich, 1. Dezember 2018, besucht von Léonard Wüst,Besetzung: Gölä (Marco Pfeuti) und Band,Mit seinem Debutalbum «Uf u dervo» schrieb Gölä 1998 Musikgeschichte in der Schweiz. Dieses Album verkaufte sich rund 250’000 Mal.

Es hielt sich mehr als 2 Jahre in den Charts und löste hierzu-lande einen regelrechten Mundartboom aus. Seither hat der «Büetzer» aus dem Berner Oberland acht weitere Mundart-Alben veröffentlicht, die alle Platz 1 der CH-Hitparade belegten und (meistens mehrmals) mit Platin ausgezeichnet wurden. Legendär sind auch die eindrücklichen Mundartkonzerte von Gölä im Zürcher Hallenstadion, das er seit 2002 mit seiner Band und Überraschungsgästen (u.a. mit Steve Lee, Polo Hofer, Bligg, DJ Bobo, Marc Storace, Jodelchor, Tschäggättä aus dem Wallis...) bereits fünf Mal restlos ausverkauft hat.

Vom ersten bis zum letzten Ton haben die Fans jeweils alle Songs lauthals mitgesungen und auch die gebotene Bühnenshow hielt jedem Vergleich mit der eines internationalen Stars stand. Das Hallenstadion dreimal hintereinander zu füllen bleibt sonst nur absoluten Superstars wie Tina Turner, Helene Fischer, Ed Sheeran oder den Rolling Stones vorbehalten, eigentlich undenkbar, dass dies auch einem Schweizer Musiker, und dann erst noch einem Mundartrocker, gelingt.

Der Mundartrocker in Action
Jodlerquartett Rosenberg aus dem Prättigau
Die Musiker geben alles

Das Phänomen des singenden Maurers aus dem Berner Oberland

Er kann eigentlich gar nicht singen, ist beileibe auch kein hochbegabter Gitarrist, trotzdem sind seine Konzerte innert Stunden, gar innert Minuten ausverkauft, kurzfristig anberaumte Zusatzkonzerte eher die Regel, denn die Ausnahme. Marco Pfeuti, wie er mit bürgerlichem Namen heisst, als besonders talentierten Entertainer zu bezeichnen wär auch nicht unbedingt richtig.

Nichtdestotrotz gelingt es ihm, trotz, oder wegen seiner Fäkalsprache das Image eines einfachen „Bauchnuschtis“ zu pflegen, laufend noch mehr Anhänger zu gewinnen. Am selben Tag, mit einem Konzert um 13.00 Uhr und einem um 19.00 Uhr das Zürcher Hallenstadion mit jeweils über 10000 Zuhörern zweimal zu füllen, hat noch keiner vor ihm geschafft, nicht mal Superstars wie Tina Turner, Helene Fischer oder James Blunt.

Schlangenfrau Nina Burri
Jessie Rich
Alpentainer Marc Trauffer

Creme de la Creme der Schweizer Musikszene als Special Guest

Zu diesem Erfolg trägt auch der unkonventionelle Showablauf bei, so eröffnete Schlangenfrau Nina Burri mit ihren, im wahrsten Wortsinn halsbrecherischen Verrenkungen den Abend, was selbst für eingefleischte Gölä Fans überraschend war, sind die sich doch einiges gewohnt von ihrem Liebling, der dann nahtlos mit „Gib mir chli Musig“ übernahm, gefolgt vom „Erscht Tag“, ¨übergehend in eine kurze Anmoderation. Für diese reduzierte er sein oberes Outfit auf das legendäre schwarze Unterleibchen, das seine Vollkörpertätowierungen besser zur Geltung brachte und das einfache Büetzerimage unterstrich, wie dies ebenso das folgende Lied „Ech wärche hart“ tat.

Sein „Ohni di“ gab er dann zusammen mit dem Jodelquartett Rosenberg aus dem Prättigau zum Besen. Daraufhin bat Gölä mit Jesse Rich, einen seiner Backgroundstimmen für ein Duett an den Bühnenrand. Dann begrüsste er als ersten Spezialgast mit Marc Trauffer eine andere Berner Oberländer Musikgrösse mit dem er dann „Heiterefahne“ intonierte. Für „Louenesee“ kam dann dessen Komponist, Span Legende Schöre Müller, auf die Bühne.

Dazwischen unterstützten ihn noch Kathrin Burch und der Jodlerklub Echo vom Glaubenberg beim Vortragen des „Indianer“. Bevor auch noch IBBZ die Bühne enterten, wie dies vorher auch schon, die von Gölä als „myni Wiiber vo Wimmis“ angekündigten, Sandee und Babs Moser getan hatten. Auch „Krokus“, die Kultband, die als einzige Schweizer Rockband eine Weltkarriere gemacht hat, stand in ihrer Gesamtbesetzung bei Gölä auf der Bühne.

Indianer von Gölä mit Kathrin Burch und dem Jodlerklub Echo vom Glaubenberg
Krokus die Schweizer Kultband
Schöre Müller

Besondere Überraschung in Person eines Weltstars als Zugabe

Nachdem Gölä sich mit einem Gitarrensolo zu profilieren versuchte, bat er als krönenden Abschluss die englische Rocklegende Urgestein Bonnie Tyler zu sich auf das Set für zwei ihrer grössten Hits, bevor dann der „Schwan“ den ultimativen Schluss markierte. www.leonardwuest.ch www.m.abc-production.ch/ Für aktuelle regionale Nachrichten und Kultur aus der Innerschweiz besuchen Sie www.innerschweizonline.ch Für aktuelle regionale Nachrichten und Kultur aus dem Ruhrgebiet die www.bochumer-zeitung.com

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